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Aktuelles

Einfach lesen! – Literatur in Einfacher Sprache.

Literatur geht nicht einfach! …oder doch? – 20 Teilnehmende aus Bibliotheken und der Erwachsenenbildung kamen am Mittwoch, den 14.11.2018 im Konrad-Martin-Haus zusammen, um mehr über die Verwendung von Einfacher Sprache zu erfahren. Der Workshop lud ein zum gemeinsamen Austausch über Literatur in Einfacher Sprache und zum Ausprobieren neuer Ideen und Angebote in der Grundbildungsarbeit. Referentin der Veranstaltung war Marion Döbert, Pädagogin, Autorin beim Spaß am Lesen Verlag und Botschafterin des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. – Einen herzlichen Dank an Marion Döbert und allen Teilnehmenden für eine gelungene Veranstaltung!

Der Workshop wurde gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt.

Frauen im Portrait. Wanderausstellung in Zeitz eröffnet.

In Zeitz gehen die Frauen „auf die Straße“: Ausgewählte Frauen-Portraits der Wanderausstellung Würde. Selbst. Wählen sind seit dem 2. Oktober 2018 in der Zeitzer Innenstadt zu sehen, in einem Ladenfenster in der Wendischen Straße. Zum Zuckerfest vom 12. bis 14. Oktober 2018 werden alle Portraits der Ausstellung präsentiert, wenn sich die Ladenfläche in eine Galerie verwandelt.

Die Ausstellung wird finanziert aus Mitteln des Bundesprogrammes Demokratie leben! und durch das Konrad-Martin-Haus.

Ein deutsch-eritreisches „ZUSAMMEN – Wochenende“

Dazu waren interessierte Menschen vom 11. bis 12. August 2018 eingeladen. 22 Frauen und Männer im Alter von 17 bis 68 Jahren sind gekommen.

Viele Gespräche, der Austausch über den eritreischen und den deutschen Alltag, das Kennenlernen der Gegend, Diskussionen über den Stellenwert von Glaube und Religion in unseren Ländern, aber auch so manche kulturelle Überraschung standen auf dem Programm.

Das Wort „Pfannekuchen“ beherrschen jetzt alle Teilnehmenden, denn es bestimmte den Rhythmus beim gemeinsamen brasilianischen Trommeln mit Maik von der „Escolar polar“ der EKM aus Weimar-West.

Alphabetisierung und Grundbildung – Lernerinnen und Lerner im Erfahrungsaustausch

Wie wollen wir gemeinsam lernen? Wie können wir unsere Erfahrungen und Ideen aktiv einbringen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Gespräche zum ersten mitteldeutschen Lernertag am 11. August 2018 im Konrad-Martin-Haus. Zu diesem gemeinsamen Austausch hatte das Projekt Blickpunkt alpha Lernerinnen und Lerner aus der Region eingeladen.

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Das Konrad-Martin-Haus ist seit 1. August 2018 Träger der Koordinierungs- und Fachstelle (KFS) der Partnerschaft für Demokratie im Burgenlandkreis.

Frau Antje Weiser leitet die KFS. Herzlich willkommen im Team! 

Die Aufgabenbereiche der KFS umfassen u.a.:

  • Koordinierung der Partnerschaft für Demokratie im Burgenlandkreis
  • Organisation und Begleitung des Jugendforums
  • Monitoring Rechtsextremismus
  • Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft (Kultur, Wirtschaft, Sport, Kirche), Verwaltung, Politik, Schulen, Polizei
  • Aufrechterhaltung, Stärkung und Entwicklung kommunaler Austauschtreffen und neuer Projektideen
  • Koordination und Unterstützung der Arbeit des Begleitausschusses
  • Mitwirkung in lokalen Netzwerken und Bündnissen
  • Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteure und des Ehrenamts mit Schwerpunkt Demokratieförderung
  • Fortschreibung des lokalen Aktionsplans
  • Planung und Durchführung von Maßnahmen der politischen Bildung sowie einer jährlichen Demokratiekonferenz

Weitere Informationen zum Bundesprogramm und zum lokalen Bündnis für Demokratie im Burgenlandkreis finden Sie hier: http://www.demokratie-leben-burgenlandkreis.de/.

Lesen Sie auch den Artikel vom 30. August 2018 im Naumburger Tageblatt/MZ.

Sommerfreizeit für Familien

Zeit für uns! – Unter diesem Motto trafen sich auch in diesem Jahr wieder Familien zu einer gemeinsamen Sommerfreizeit im Konrad-Martin-Haus. Von Ende Juli bis Anfang August verbrachten Eltern, Kinder und junge Erwachsene eine erlebnisreiche Woche in Bad Kösen. Begegnung, Austausch, Spiel, Spaß und die Erkundung des Kurortes und seiner Umgebung standen auf dem Programm.

Seit 2009 bietet das Konrad-Martin-Haus diese Freizeiten an, insbesondere für sozial benachteiligte Familien und Familien in besonderen Krisensituationen. Koordinierungsstelle der Freizeiten ist der Familienbund im Bistum Magdeburg. Das Angebot wird als Familienbegegnung mit Bildung vom Land Sachsen-Anhalt gefördert. Zusätzlich unterstützt die Stiftung Netzwerk leben die jährlichen Freizeiten.

Gemeinsam Zukunft schreiben – Regionaler Fachtag Alphabetisierung und Grundbildung 2018

Am 30. Mai 2018 veranstaltete das Projekt Blickpunkt alpha im Konrad-Martin-Haus seinen fünften Fachtag. Unter dem Titel „Gemeinsam Zukunft schreiben“ kamen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich Alphabetisierung und Grundbildung zu Austausch und Gespräch zusammen. Ein Höhepunkt war auch in diesem Jahr die Verleihung der Alpha-Nadel an regionale Partner für ihren engagierten Einsatz in der Grundbildungsarbeit vor Ort.

Der gemeinsame Austausch richtete sich auf das „Lernen im Leben“. Was bedeutet Lernen im Leben? Welche Angebote unterstützen Erwachsene konkret, um im Leben lernen zu können? Welche Partner und Netzwerke braucht es dafür?

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5. Projekt-Fachtag Blickpunkt alpha am 30. Mai 2018
Schulung von Frauenbeauftragten aus Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen – Dokumentation erschienen

Das Konrad-Martin-Haus engagiert sich seit einigen Jahren im Bereich der Bildungsarbeit für Menschen mit Behinderungen. Im Februar und im Mai 2018 wurden zwei Ideenworkshops für Frauenbeauftragte aus Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Beide Veranstaltungen wurden aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Die Dokumentation „Frauenbeauftragte… und jetzt?!“ fasst Ergebnisse und Erfahrungen zusammen. Sie wendet sich an Fachpersonal aus dem Bereich der Behindertenhilfe und ist deshalb nicht in leichter Sprache verfasst. Neben Themen, Inhalten und Methoden werden Ansätze einer inklusiven Bildungsarbeit beschrieben. Deutlich wird: neben anderen Maßnahmen bringt auch ein festes Angebot von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Menschen mit Beeinträchtigungen das in der Inklusionsdebatte postulierte „Normalisierungsprinzip“ voran.