Forensik im Spannungsfeld der beruflichen Rehabilitation. Chancen - Möglichkeiten - Grenzen

FÜR Ausbilder*innen, Gruppenleiter*innen, Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen in Einrichtungen der beruflichen Bildung und beruflichen Rehabilitation sowie Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen (WfbM)

 

Dienstag, 2. März 2021, 9 Uhr bis 16 Uhr

Dieses Seminar ist auch als Inhouse-Seminar buchbar. Termin und Preis auf Anfrage

 

Dieser eintägige Workshop vermittelt einen Überblick zu den Themenfeldern berufliche Bildung und berufliche Rehabilitation sowie Klienten aus der forensischen Psychiatrie.

Den Mitarbeitenden wird ein Einblick sowohl über die rechtlichen als auch strukturellen, pädagogischen und persönlichen Voraussetzungen gegeben.

 

Themen sind u.a.:

  • Abgrenzung von Begriffen wie Maßregelvollzug, Strafvollzug, Sicherungsverwahrung
  • Grundsätze der forensischen Psychiatrie
  • Rahmenbedingungen für die WfbM und Voraussetzungen für die Fachkräfte
  • Entwicklung einer möglichen Strategie im Umgang und Rehabilitation mit diesem Personenkreis in der WfbM.

 

Der Workshop gliedert sich in folgende Blöcke:

  1. Historische und konzeptionelle Aspekte der Forensik innerhalb der Psychiatrie und aktuelle Szenarien.
  2. Rechtliche Aspekte zum Themenfeld forensische Psychiatrie. Begriffe, Abgrenzungen, Rahmenbedingungen.
  3. Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für einen konstruktiven Rehaverlauf in einer WfbM. (strukturell, personell und konzeptionell)
  4. Fragestellungen und Handlungsfelder aus bisher gemachten Erfahrungen, aus Sicht der Mitarbeitenden, der Einrichtungen und Betroffener. Befürchtungen, Einstellungen, Vorstellungen (Bildern). Praxisrelevante Handlungsfelder. Fragen und Antworten!

 

Kosten pro Person   200 €

Teilnahme 8 bis 15 Personen

Anmeldung unter Kursnummer 6170

Anmeldeschluss 1. Februar 2021

 

Leitung Horst Grzelka und RA Ulrich Höcke

Horst Grzelka, Jahrgang 1950, ist studierter Sozialwissenschaftler, Mediator und Coach. Er verfügt über umfassende berufliche Erfahrung aus 20 jähriger Tätigkeit im Bereich der Suchthilfe (Leitung eines Therapiezentrums und Aufbau und Vorstand der Aids-Hilfe NRW) sowie langjährige Tätigkeit im Bereich Coaching und Training von Führungskräften und Projektverantwortlichen im Profit und NonProfit Bereich. Außerdem arbeitet er als Supervisor und Dozent an Instituten der Erwachsenenbildung und Hochschulen. Bis Frühjahr 2016 leitete er als Geschäftsführer die gemeinnützige Gesellschaft für Integration und Bildung in Berlin mbH.

Ulrich Höcke, Jahrgang 1957, ist Rechtsanwalt und Mediator und arbeitet als Fachanwalt für Sozialrecht. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Dozent an verschiedenen Instituten der Weiterbildung sowie Hochschulen mit den Themenschwerpunkten:Mediation, Sozialrecht, Pflegerecht und Zivilrecht.