FÜR Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Betreuungskräfte, Wohnbereichs- und Teamleitungen sowie weitere Mitarbeitende in stationären Pflegeeinrichtungen der Eingliederungshilfe.
Montag, 20. September 2027
Pflege bedeutet mehr als Versorgung. Sie findet in Beziehungen statt und berührt sehr persönliche Lebensbereiche. Wie gelingt es, notwendige Pflege und Fürsorge mit dem Recht auf Selbstbestimmung zu verbinden?
In diesem praxisorientierten Tagesseminar reflektieren Sie Ihre eigene Haltung und Rolle. Anhand typischer Situationen aus dem Pflegealltag geht es um Macht und Abhängigkeit, Fürsorge und Bevormundung, Nähe und Distanz sowie um personenzentrierte Pflege.
Gemeinsam schauen wir darauf, wie Würde, Selbstbestimmung und individuelle Bedürfnisse auch bei hohem Unterstützungs- und Pflegebedarf erhalten bleiben können.
Inhalte
- Eigene Haltung und professionelles Rollenverständnis
- Macht, Abhängigkeit und Fürsorge
- Selbstbestimmung und Bevormundung
- Würde und Autonomie bei hohem Pflegebedarf
- Nähe und Distanz
- Personenzentrierte Pflege und Empowerment
- Umgang mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen
- Einfluss von Zeitdruck, Routinen und institutionellen Vorgaben
- Praxisfälle aus dem Pflegealltag
Ihr Nutzen
Sie reflektieren Ihr eigenes Handeln, erkennen mögliche Spannungsfelder und entwickeln konkrete Handlungsalternativen für eine personenzentrierte und selbstbestimmte Pflege.
Methodik
Kurze fachliche Impulse, Fallarbeit, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Selbstreflexion. Eigene Situationen aus dem Pflegealltag sind ausdrücklich willkommen.
Kosten pro Person wird derzeit berechnet
Teilnahme mindestens 7 bis maximal 16 Personen
Anmeldung unter Kursnummer
Anmeldeschluss
Leitung Akademie für Gesundheit, Kommunikation und Recht – Dr. Lange