FÜR Mitarbeitende und Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, die Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten, unterstützen und fördern.
Donnerstag, 11. November 2027
Personenzentriertes Arbeiten bedeutet mehr, als Menschen in Entscheidungen einzubeziehen. Es beginnt mit unserer Haltung: Sehen wir zuerst die Einschränkung – oder den Menschen mit seinen Wünschen, Fähigkeiten und Möglichkeiten?
Wie können wir Menschen mit Unterstützungsbedarf dabei unterstützen, ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten? Wo helfen wir – und wo übernehmen wir vielleicht zu viel? Und wie gelingt es, im Alltag wirklich auf Augenhöhe zu arbeiten?
In diesem praxisorientierten Seminar setzen wir uns mit den Grundlagen personenzentrierten Arbeitens auseinander und reflektieren unsere eigene Haltung. Anhand konkreter Situationen aus dem Arbeitsalltag schauen wir darauf, wie Selbstbestimmung, Teilhabe und Begegnung auf Augenhöhe gelingen können.
Zwei Referent*innen bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein und schaffen Raum für Austausch, Reflexion und praktische Lösungen.
Inhalte
- Was bedeutet personenzentriertes Arbeiten?
- Haltung und Rollenverständnis in der Unterstützung
- Selbstbestimmung und Teilhabe ermöglichen
- Ressourcen und Fähigkeiten in den Blick nehmen
- Wünsche und Bedürfnisse wahrnehmen und ernst nehmen
- Unterstützung geben, ohne Selbstständigkeit zu nehmen
- Nähe, Distanz und Macht in Unterstützungsbeziehungen
- Kommunikation auf Augenhöhe
- Eigene Praxis reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
Kosten pro Person wird derzeit berechnet
Teilnahme mindestens 7 bis maximal 16 Personen
Anmeldung unter Kursnummer
Anmeldeschluss
Leitung Akademie für Gesundheit, Kommunikation und Recht – Ch. Breidenstein, K. Seiffert